Eine Bestattungsvorsorge sichert den Abschluss Ihres Lebens

Ob mit oder ohne Angehörige, entscheiden Sie selbst und regeln alles in einer Vorsorge

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, alle Wünsche zu Ihrer eigenen Bestattung zu Lebzeiten in einem Vorsorgevertrag mit unserem Bestattungsunternehmen festzuhalten - von der Auswahl der Abschiedsfeierlichkeiten über die Adressenliste für Trauerkarten bis zur Auswahl der Grabstelle – je nachdem, wie ausführlich Sie es wünschen.
Die einzige Gewissheit, die wir im Leben haben ist die, dass wir irgendwann von dieser Welt gehen und dafür sollte man eigenverantwortlich Handeln und Vorsorgen. Da niemand weiß, wann und wo Sie sterben, erhalten Sie einen Vorsorgeausweis, der in Ihrer Brieftasche beim Personalausweis aufbewahrt wird. Da der Ausweis zum Ausstellen des Totenscheins benötigt wird, können Sie sicher sein, dass dann der Vorsorgeausweis gefunden wird. Wir werden umgehend informiert und wissen, wie Ihre Bestattung umgesetzt werden soll.

Beispiele, welche die Wichtigkeit einer Bestattungsvorsorge zeigen

Sie können sich nicht vorstellen, wie schlimm es für die Hinterbliebenen ist, alles zu entscheiden und auszuwählen – es sei denn, Sie waren selbst schon einmal in dieser Lage und dann haben Sie höchstwahrscheinlich inzwischen eine Bestattungsvorsorge. Manche Angehörige wissen nicht einmal, ob Sie sich eine Erd- oder Feuerbestattung vorgestellt hätten.
Sie haben keine bestattungspflichtigen Angehörigen? Dann hat das Ordnungsamt für die Bestattung zu sorgen. Bis es zur Beisetzung kommt, dauert es lange, da das Amt natürlich versucht, doch noch Bestattungspflichtige zu ermitteln. Es kommt auch nicht selten vor, dass der Verstorbene sehr viel Geld auf dem Konto hatte, ein Angehöriger alles geerbt hat und dennoch die günstigste Bestattung gewählt hat und nicht einmal zur Beisetzung erschienen ist.

Bei uns in Halle ordnet das Ordnungsamt eine Einäscherung innerhalb von 10 Tagen an – aus Unwissen z. B. auch dann, wenn vielleicht ein Erdbestattungsdoppelgrab der Eheleute vorhanden ist und die hinterbliebene Ehefrau, die jetzt verstorben ist, dort mit Ihrem Mann eine gemeinsame Ruhe finden wollte. Wenn eine Grabstätte vorhanden ist, wird der Friedhof eine Beisetzung nicht gestatten, da kein neuer Nutzungsberechtigter vorhanden ist. Auch wenn es Jemanden gibt, der den Willen des Verstorbenen kennt, nützt dies nichts. Zum einen, weil es nicht schriftlich in einem Vorsorgevertrag vorliegt und zum anderen, weil derjenige nicht bestattungspflichtig ist und somit keine Entscheidungen zur Bestattung treffen darf. Nach der Einäscherung vergehen weitere vier Wochen bis zur Beisetzung, weil weiterhin Angehörige gesucht werden. Das Ordnungsamt regelt nur die Bestattung, die Wohnung wird versiegelt und kann erst mit einem Erbschein geöffnet werden - Wohnungsauflösung etc. bleibt am Vermieter hängen, wenn nichts im Vorhinein angeordnet wurde.

Finanzielle Absicherung der Bestattungskosten einer Vorsorge durch Sperrkonto oder Sterbegeld

Wir empfehlen die Bestattungsvorsorge finanziell abzusichern, über ein Sperrkonto auf Ihren Namen oder durch ein Sterbegeld. Zu Ihrer Sicherheit wird das Geld auf ein Sperrkonto auf Ihren Namen hinterlegt und erst mit einer Sterbeurkunde dürfen wir dieses Konto auflösen und das Geld für die Bestattungsleistungen anfordern. Als Alternative bietet sich das private Sterbegeld an, welches monatlich oder einmalig gezahlt werden kann. Ein Sterbegeld allein ohne eine Vorsorge beim Bestatter kann ebenfalls Probleme aufwerfen. Folgendes Beispiel dazu: Als bezugsberechtigt für das Sterbegeld war nicht der Bestatter, sondern ein Bekannter eingetragen und die Verstorbene hatte keine Angehörigen. Der Freund kassierte das Geld und da er nicht bestattungspflichtig war, wurde sie trotz Sterbegeld auf günstigstem Wege kremiert und im Auftrag der Stadt beigesetzt.